Bienenweide am Krebsbach

Unser erstes Projekt konnten wir direkt in unserer Heimatstadt Isny im Allgäu umsetzen, und das auch noch genau vor unserer Haustür. Auf einer Wiese am Rande eines Wohngebietes soll eine artenreiche Blühwiese entstehen.

Hierzu wurden zwei Streifen des bisherigen Grünlandes abgeschält und mit einer Blühsaatmischung neu eingesät. So soll eine blütenreiche Mähwiese entstehen und ein Beitrag zur Biodiversität geleistet werden.

Von den beiden neu eingesäten Streifen aus sollen sich die Blühpflanzen in den kommenden Jahren sukzessive über die ganze Wiese ausbreiten.

Deshalb wird der erste Schnitt in Zukunft auch erst im Juni erfolgen.

Im Herbst 2020 wurden zusätzliche noch 10 einheimische Obstbäume und 3 Laubbäume gepflanzt, um für noch mehr Artenvielfalt auf der Wiese zu sorgen. Während der kalten Jahreszeit können sich die Bäume jetzt ganz auf das Wurzelwachstum konzentrieren, bevor wir im Frühjahr die neuen Blätter sehen können.

SoLaWi Baldenhofen

Erstmals im März 2021 verlosen wir ein Jahresabo für eine Gemüsekiste aus der solidarischen Landwirtschaft Baldenhofen. Baldenhofen liegt im Argental in der Gemeinde Argenbühl im Allgäu zwischen Wangen, Kißlegg, Leutkirch und Isny.

Das Konzept der solidarischen Landwirtschaft sieht so aus: Eine Gruppe von Menschen, die sogenannten Ernteteiler, erklärt sich bereit, einen landwirtschaftlichen Betrieb monatlich mit einem festen Betrag zu unterstützen, im Gegenzug erhält jede*r einen Anteil an der Ernte. So kann der Hof mit einem festen Einkommen rechnen, von dem die Arbeitskräfte, aber auch Samen, Setzlinge und Material finanziert werden können.

Doch es geht um mehr als die Existenzsicherung der Landwirtinnen und Landwirte. An regelmäßig stattfindenden Mitmachtagen kann sich jede*r, der möchte, beim Säen und Ernten mit einbringen, bei den Treffen der Gemeinschaft wird zusammen entschieden, welche Produkte in welchen Mengen angebaut werden können und sollen. Dabei steht natürlich die ökologische und nachhaltige Nutzung des Bodens immer im Vordergrund.

So ist für die Ernteteiler das eigene Gemüse keine anonyme Ware mehr, die in einer sterilen Plastikschale im Supermarkt anzutreffen ist, sondern ein wertvolles Gut, dessen Wachsen und Gedeihen man von Beginn an begleiten durfte.