Verena Bachmann: The Witch Queen

Rezension von Catherine Danieli
Fantasy, Hexen

Die Hexe Enju ist eine moderne, junge Frau, die eigentlich gut für sich selbst einstehen kann. Doch als sie des Mordes angeklagt wird und ihr der Scheiterhaufen droht, nimmt sie zähneknirschend die Hilfe des Gestaltenwandlers Kayneth an.

Rezension zum Buch

Inhalt

Die Hexe Enju hat einen ungewöhnlichen Job: In der Welt der Menschen arbeitet sie in einer Bar. Eines Abends will sie eigentlich nur noch nach Hause und ins Bett fallen, stattdessen landet sie durch eine Magieverschiebung am anderen Ende der magischen Stadt Lapislazuli. Als sei der Umweg nicht schon schlimm genug, stolpert sie nun auch noch über einen grausamen Mord, der mehrere Opfer gekostet hat. Noch ehe sie sich ein Bild über die Lage machen kann, wird sie von dem Anführer der Gestaltenwandler überrascht, und findet sich plötzlich vor dem Hohen Rat wieder, der Enju als Mörderin anklagt.

Doch mit Hilfe ihrer Tanten erwirkt Enju zumindest die Gelegenheit, ihre Unschuld zu beweisen. Denn dies war nicht der erste grausame Mord, und schon bald wird Enju klar, dass sie einer großen Sache auf der Spur ist. Da ist es ja eigentlich ganz gut, dass ihr der Anführer der Gestaltenwandler, der attraktive Kayneth, zur Seite steht – wenn der Mann nur nicht so schrecklich nerven würde!

Werden Enju und Kayneth sich zusammenraufen und den Mörder dingfest machen können, bevor es zu einer Katastrophe kommt?

Zum Buch

Die Autorin hat eine fantasievolle Welt geschaffen, in die man dank des lockeren Schreibstils auch schnell eintauchen kann. Enju ist eine unabhängige, junge Frau, die sich nichts sagen lässt. So ist es kein Wunder, dass zwischen ihr und dem dominanten Kayneth die Funken fliegen. Die frechen Sprüche zwischen den beiden sind es auch, die das Buch zu einem Lesevergnügen machen.

Doch auch die Magie kommt nicht zu kurz, auf der Suche nach den Mördern lernt man die magische Stadt Lapislazuli und ihrer Eigenheiten immer besser kennen, was auch an den teils witzigen, teils gruseligen Nebencharakteren liegt.

Einzig das Ende kam ein wenig überhastet daher – aber vielleicht ist dies ja nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Abenteuers aus Lapislazuli?

Fazit

Schöner Fantasyroman mit einer starken Protagonistin.