Sabine Schumacher: Gemeinsam sind wir tot

Rezension von Catherine Danieli
Krimis & Thriller, Psychokrimi, Thriller

Es ist beileibe nicht die erste Leiche, zu der Kriminalhauptkommissar Franz Branntwein gerufen wird. Aber eine Frau, die nicht nur ermordet wurde, sondern der auch beide Hände mit einer Knochensäge abgetrennt wurden, schockiert auch den erfahrenen Ermittler. Dabei handelt es sich hier erst um den Beginn einer grausamen Mordserie.

Rezension zum Buch

Inhalt

Im Münchner Luitpoldpark wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die fast so aussieht, als würde sie friedlich schlafen – wären ihr nicht beide Hände amputiert worden. Wer könnte ein Motiv haben, das zurückgezogen lebende Opfer zu töten? Noch ahnen der koffeinsüchtige Kommissar Branntwein und sein Team nicht, dass dies die erste Tat eines abscheulichen Serienmörders war. Während sie die Ermittlungen aufnehmen, geschieht bereits ein weiterer Mord.

Wieder ist es eine junge Frau, die gewaltsam aus dem Leben scheiden musste, diesmal wurden die Beine amputiert. Schon wird ein drittes Opfer entdeckt, und Kommissar Branntwein und seinem Team wird klar, dass die Mordserie nicht aufhören wird, bis sie dem Täter das Handwerk gelegt haben.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, werden die Ermittlungen für Branntwein persönlich zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn der Mörder hat es nun scheinbar auch auf seine Familie abgesehen.

Zum Buch

Wir begleiten ein bunt gemischtes Ermittlerteam bei ihren Bemühungen, eine Mordserie aufzuklären, die ganz München erschüttert. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr unterhaltsam, was den teilweise recht raubeinigen, bayerischen Ermittlern mit ihren durchaus charmanten Eigenheiten zu verdanken ist. Umso grausiger ist der Kontrast zu den bestialischen Morden. Besonders jene Szenen, in denen die Autorin uns an den Gedanken und Gefühlen des Täters teilhaben lässt, sind nicht unbedingt etwas für schwache Nerven.

Im Laufe der Erzählung nimmt die Geschichte immer mehr Fahrt auf, denn plötzlich geht es nicht nur darum, den Täter zu aufzuhalten, um weitere Morde zu verhindern. Denn Franz Branntwein muss fürchten, dass seine eigene Familie ins Visier des Mörders geraten ist. Wird er es rechtzeitig schaffen, die Fakten richtig zu deuten und den Schuldigen zu entlarven? Oder ist es schon zu spät, um den Täter zu stoppen?

Fazit

Dies ist der erste Fall des Münchner Kriminalhauptkommissars Franz Branntwein, und wir hoffen sehr, dass wir noch weitere spannende Fälle von ihm zu lesen bekommen werden.

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