Sabine Schumacher: Ein Herz für Tote

Rezension von Catherine Danieli
Krimi & Thriller, Psychokrimi

Wenn es um den Kampf für Tierrechte geht, sind wie gerne mit dabei. Doch der Täter in diesem Psychokrimi geht eindeutig zu weit …

Rezension zum Buch

Inhalt

Eigentlich dachte der Architekt Robert Lärche, seine Frau hätte ihn vor drei Jahren verlassen, schließlich hat sie auch ihren geliebten Wellensittich mitgenommen. Doch als ihre Leiche auftaucht, ist schnell klar, dass es sich hier um einen Fall für die Mordkommission handelt, niemals ist die Frau freiwillig verschwunden.

Die Obduktion fördert weitere grausige Details zu Tage, so dass Kommissar Branntweins frommer Wunsch: »…ich möchte so gerne mal wieder ein ganz normales Tötungsdelikt bearbeiten. Eifersucht, Habgier, Vertuschung einer anderen Straftat ...«, wohl bis auf weiteres nicht erfüllt werden wird. Denn während sich die Ermittler in gewohnt raubeiniger Art an die Arbeit machen, hat der Mörder längst noch mehr Menschen in seine Gewalt gebracht.

Zum Buch

Wieder einmal muss die bunt gemischte Truppe einen nicht ganz alltäglichen Mordfall lösen, und wieder einmal nimmt uns die Autorin mit in die Abgründe menschlicher Psyche. Doch bevor es allzu grausam wird, kann man sich auch in diesem Band darauf verlassen, dass die Kripobeamten mit ihren mal skurrilen, mal witzigen Dialogen und teilweise unkonventionellen Ermittlungsansätzen für ein wenig Entspannung sorgen.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man das Team rund um Franz Branntwein durch kleine Ausflüge in deren Privatleben immer besser kennenlernt, auch wenn bei dem gewohnt actionreichen Showdown daran nicht mehr zu denken ist.

Fazit

Auch der dritte Fall des Münchner Kriminalhauptkommissars Franz Branntwein glänzt mit der Mischung aus Münchner Lokalkolorit und psychopathischen Mördern – wir freuen uns schon auf den nächsten Teil.