Piper Rayne: Confessions of a Bad Boy

Rezension von Catherine Danieli
Romane & Erzählungen, Liebesroman

Der Tod seines Mentors Chip wirft Denver Bailey ziemlich aus der Bahn. Kann es überhaupt noch schlimmer kommen? Allerdings! Denn Denver hat nicht damit gerechnet, mit Chips Tochter Cleo zusammenarbeiten zu müssen …

Rezension zum Buch

Inhalt

Die Firma »Lifetime Adventures« seines Mentors Chip steht nach dessen Tod vor dem Aus, da ist der Buschpilot Denver sich sicher. Denn was versteht seine Tochter Cleo, die bisher ein privilegiertes Leben in Texas geführt hat, schon von Abenteuerurlauben in Alaska? Nichts, genau!

Dennoch sieht Denver sich plötzlich gezwungen, mit ihr zusammenzuarbeiten, denn Chip hat ihm aus heiterem Himmel die Hälfte seiner Firma vermacht. Das kann doch gar nicht gutgehen, da ist auch Cleo sich sicher. Schließlich hat Denver noch nie im Leben Verantwortung für irgendwas übernommen, wie soll er ihr da helfen, eine Firma zu leiten?

Doch wenn sie »Lifetime Adventures« retten wollen, müssen die beiden wohl oder übel zusammenhalten, und die Chance, in einer Realityshow aufzutreten, könnte alle ihre finanziellen Probleme lösen. Blöd nur, dass die Macher der Show Denver und Cleo unbedingt als Liebespaar verkaufen wollen. Zwar haben die beiden sich inzwischen auf einen Waffenstillstand geeinigt, aber das geht nun wirklich zu weit! Oder?

Zum Buch

Das Buch beginnt mit einem tollen Setting: Ein Paar, das sich nicht ausstehen kann, jedoch aufgrund der äußeren Umstände gezwungen ist, sich zusammenzuraufen, ja, es geht sogar so weit, dass sie ein Liebespaar spielen müssen. Ich konnte es kaum erwarten, mitzuerleben, wie zwischen den beiden die Fetzen fliegen.

Leider hat mich die Geschichte der beiden dann doch etwas ratlos zurückgelassen. Anstatt dass sie selbst herausfinden, dass der jeweils andere vielleicht doch über genau die Fähigkeiten verfügt, die einem selbst fehlen, um die angeschlagene Firma zu retten, ist es hauptsächlich Denver Baileys Familie, die sich ständig einmischt und den beiden die Vorzüge des jeweils anderen erklärt.

Ich muss allerdings dazusagen, dass dies mein erstes Buch der Serie war und ich so mit den unterschiedlichen Mitgliedern von Denvers Familie nicht viel anfangen konnte, mitunter konnte ich sie kaum auseinanderhalten. Möglicherweise hat man mehr Spaß an diesen Teilen des Buches, wenn man die vorherigen Bände gelesen hat und sich über ein Wiedersehen freut.

Gut gefallen hat mir das Ende der Geschichte, denn hier sind sowohl Cleo als auch Denver gefordert, über ihren Schatten zu springen, wenn sie ihr Glück finden wollen.

Fazit

Eine hübsche Liebesgeschichte, für Fans der Serie sicher ein großes Lesevergnügen.