Autor des Monats Januar 2021

Leo BornCopyright © Oliver Favre

Leo Born

Hinter Leo Born verbirgt sich der Autor Oliver Becker, der bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Unter seinem Pseudonym konzentriert sich der Schriftsteller seit 2017 auf das Thriller-Genre. Seine Kommissarin Mara Billinsky ermittelt in Frankfurt am Main, und hat mit ihrer unkonventionellen Art schon viele Leser*innen begeistert.

Fünf Fragen an Mara Billinsky

1. Warum bist du nach Frankfurt zurückgekehrt?

Manchmal merkt man erst, was man an jemandem hat, wenn er nicht mehr da ist. Und bei einer Stadt kann es genauso sein. Jedenfalls bei mir und Frankfurt. Es hat lange gedauert, bis mir klar war, dass Frankfurt meine Stadt ist, dass ich einfach dahingehöre. Und dann wollte ich sofort zurück. Wir sind vom selben Schlag, Frankfurt und ich. Zäh, schroff, große Klappe. Aber auch voller Energie. Und in Wirklichkeit sind wir beide ganz anders, als unser Image das weismachen will. Denn eigentlich haben wir viel Humor und ein großes Herz. Raue Schale, weicher Kern, das sind wir.

2. Welche Musik hörst du, wenn du gut drauf bist? Und welche, wenn nicht?

Bei mir kommen viele Gegensätze zusammen. Auch bei der Musik. Bin ich schlecht drauf, muss es heftig krachen. Metallica, zum Beispiel. Aber auch Punkrock, die Ramones, The Clash und so weiter. Bin ich gut drauf, höre ich düstere, traurige, ruhige, langsame, Musik. Etwa bestimmte Songs von PJ Harvey.

3. Warum bist du Polizistin geworden?

Mein ganzes Leben ist ziemlich unvorhersehbar verlaufen. Lange Zeit schien es, als würde ich auf die schiefe Bahn geraten. Tatsächlich, ich war einer Verbrecherkarriere näher als der Polizistenlaufbahn. Aber ein Sozialarbeiter namens Hanno Linsenmeyer und mein kleines bisschen Verstand, das sich zum Glück manchmal meldet, haben mir einen Schupfer in die richtige Richtung gegeben.

Ich wollte etwas bewirken. Ich wollte mittendrin im Geschehen sein. Ich wollte vor allem den schmierigen Kerlen, die unter dem Mäntelchen der Rechtschaffenheit Unschuldige übers Ohr hauen, gehörig in die Suppe spucken. Deshalb bin ich heute da, wo ich bin. Und dort fühle ich mich wie zu Hause.

4. Du hast eine Reihe an Tätowierungen - welche und warum?

Also, da gibt es zum Beispiel den Kopf eines Steinbocks - mein erstes Tattoo. Das ist das Sternzeichen meiner Mutter, die ermordet wurde, als ich ein Kind war. Eine Tat, die nie aufgeklärt worden ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, egal wie lange es her ist. Ich werde jedenfalls nicht aufgeben ... Dann habe ich ein Tattoo, das dem Kunsthandwerk der Navajo-Indianer nachempfunden ist, außerdem eine Klapperschlange und last, but not least: natürlich eine Krähe. Sie kam hinzu, nachdem ich mich bei der Frankfurter Mordkommission durchgesetzt hatte. Denn Krähe ist mein Spitzname bei den Kollegen. Zuerst war es reiner Spott wegen meiner Vorliebe für Schwarz. Ich hasste diesen Namen. Doch nach und nach wurde er so etwas wie mein Markenzeichen. Und inzwischen mag ich ihn total gern: Billinsky, die Krähe. Das passt zu mir.

5. Können Spatz und Krähe ein Team sein?

Na klar. Jedenfalls wenn der Spatz sich noch weiter aus dem Windschatten der Krähe hervorwagt und endlich ein richtiger Bulle wird. Spatz - das ist nämlich mein Kollege Jan Rosen. Er ist ein wenig schüchtern, ihm fehlt es an Selbstvertrauen. Dabei hat er große Stärken. Daran muss er eben öfter erinnert werden. Aber zum Glück kann ich sehr hartnäckig sein ...

Ein neuer Fall für Kommissarin Mara Billinsky

Die Thriller-Reihe um die spannenden Fälle von Mara Billinsky von Leo Born – abgründig, vielschichtig und extrem fesselnd.

Vergessene Gräber

Leo Born

Der 5. Fall mit der Ermittlerin Mara Billinsky.

Mordkommission Frankfurt am Main: Dort hat der Autor Leo Born seine Thriller rund um Ermittlerin Mara Billinsky angesiedelt. Die unkonventionelle, immer in Schwarz gekleidete Frau eckt bei ihren neuen Kollegen im Präsidium sofort an und fängt sich prompt den Spitznamen "Krähe" ein. Von ihrem Chef nicht für voll genommen, wird sie zunächst nur auf Einbrüche angesetzt. Jedoch wittert sie eine Chance sich zu beweisen, als Frankfurt von einer grausamen Mordserie heimgesucht wird. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln – und sichert sich so ihren ersten Fall ...

Mit mittlerweile hart erkämpftem Respekt und freier Hand ermittelt Frankfurts "Krähe" Mara Billinski jetzt in ihrem fünften Fall:

Eine grausame Mordserie hält Frankfurt in Atem. Der Täter schlägt scheinbar willkürlich zu. Doch alle Opfer sind jung und erfolgreich. Ihre Ermittlungen führen Mara Billinsky und Jan Rosen zu einer ehemaligen russischen Ballett-Tänzerin, die etwas über die Morde zu wissen scheint. Selbst als ihr eigener Sohn verschwindet, schweigt sie eisern weiter. Aber Mara lässt nicht locker und gerät - ohne es zu ahnen - mitten in einen tödlichen Rachefeldzug ...

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