Autorin des Monats Januar 2022

Bernhard WuchererCopyright © Foto- und Bilderwerk

Fenja Lüders

Fenja Lüders, Jahrgang 1961, ist eine waschechte Friesin. Als Jüngste von vier Geschwistern wuchs sie auf einem Bauernhof direkt an der Nordseeküste auf. Für ihr Studium der Geschichte und Politik zog sie nach Oldenburg, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Neben dem Schreiben ist klassische Musik ihre große Leidenschaft.

Fenja Lüders über den Auftakt ihrer Speicherstadt-Saga

"Der Duft der weiten Welt"

Die Stelle im Buch, die am schwierigsten zu schreiben war:
Minas Entschluss, mehr ihrem Kopf als ihrem Herzen zu folgen.
 
Was darf beim Schreiben auf keinen Fall fehlen – abgesehen von Rechner, Schreibmaschine oder Stift?
Eine große Kanne Earl Grey Tee. Wahlweise auch ein großer Milchkaffee.
 
Wer das Buch liest, fühlt sich nach der letzten Seite…?

Hoffentlich gespannt wie ein Flitzebogen, wie es mit Mina weitergeht.

Darum geht es in "Der Duft der weiten Welt":

Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide wissen, dass sie als Frau das Geschäft nicht übernehmen kann, und einen männlichen Erben gibt es nicht. Während Mina davon träumt, mit ihrem Jugendfreund Edo nach New York auszuwandern, hat ihr Vater andere Pläne für sie. Mina muss sich entscheiden: zwischen Pflicht und Freiheit, Liebe und Familie …


Der Friesenhof

Auf neuen Wegen
Band 1 der neuen Reihe "Die Teehändler-Saga"

Fenja Lüders

Ostfriesland, 1948: Um den Verkauf des Familienhofs im friesischen Marschland abzuwenden, fängt die junge Gesa als Packerin in einem Teehandel an. Fasziniert von dieser für sie neuen und aufregenden Welt steigt sie bald zur rechten Hand des Juniorchefs auf, dem Kriegsheimkehrer Keno. Die beiden kommen sich näher, aber Keno ist ein verheirateter Mann. Und auch Gesas Herz ist nicht frei. Ihr Verlobter gilt als in Russland verschollen. Als böse Gerüchte die Runde machen, droht Gesa alles zu verlieren, was sie sich aufgebaut hat.